

sConfines - Festival des Kulturschmuggels
sConfini - Kultur-Schmuggel
Cavaione, ein kleines Bündner Dorf in der Val Poschiavo mit Blick auf das Valtellina, hält einen einzigartigen Rekord: Es ist das letzte Gebiet, das der Schweiz angegliedert wurde. Nachdem die Einwohner jahrzehntelang weder Schweizer noch Italiener waren, beschlossen 1874 zunächst die rhätische Regierung und dann das eidgenössische Parlament, die Situation zu regeln und die Einwohner von Cavaione en bloc einzubürgern.
Die kleine Siedlung auf 1200 Metern Höhe, die seit Ende der 1960er Jahre nur noch über eine Strasse erreichbar ist, hat eine Reihe von Nationalitätenwechseln erlebt, ohne dass sich ihre Bewohner auch nur einen Meter bewegt hätten.
Am Samstag, den 25. April, wird Cavaione im Rahmen von "sConfini - Festival del contrabbando culturale" erreicht, um seine interessante Geschichte der Grenzverschiebungen zu erleben.
PROGRAMM 09.30 Uhr Abfahrt mit dem Postauto von Casai 09.50 Uhr Ankunft in Li Piani 10.00 Uhr Beginn der Wanderung von Li Piani nach Cavaione 11.00 Uhr Ankunft in Cavaione und Begrüssungskaffee 11.30 Uhr Vortrag mit Andrea Tognina: „Naturalisierung der Grenzen und Geschichte der Grenzen” (auf Italienisch) 12.15 Uhr Mittagessen mit Pizzoccheri, Aufschnitt und Dessert 13.30 Uhr Vorführung des Films „I furbi di Cavaione” (Die Schlauen von Cavaione) 14.15 Uhr Abfahrt des Postauto von Cavaione nach Casai und Brusio 14.45 Uhr Abfahrt des zweiten Postauto von Cavaione nach Casai und Brusio
INFORMATIONEN Treffpunkt: Casai, 09.30 Uhr Anmeldung: erforderlich bis Donnerstag, 23. April 2026 Wer nicht an der Wanderung teilnehmen möchte, kann mit dem Postauto, das um 10.30 Uhr in Casai abfährt, direkt nach Cavaione fahren. Bei schlechtem Wetter kann das Programm geändert werden, aber die Veranstaltung findet trotzdem statt. Die angemeldeten Personen werden gegebenenfalls benachrichtigt.